crazy portraits

Gesichter, Silhouetten. Sie stehen auf festem Grund. Sie sehnen sich nach dem Unversehrten (und doch sind sie versehrt). Und manchmal – im Eifer des Gefechts – ufern sie aus. Ich mag es, wenn sie brechen. Wenn sie einknicken und dem Gedachten hinterherlaufen. Sie schlucken auch Scherben, wenn es sein muss. Manchmal berühre ich ihre Augen und Münder, streiche mit gejagten Pinselfingern über diesen Widerspruch, vom Hals auf- und abwärts. Es gäbe noch so viel zu erzählen über ihre Ränder und was passiert, wenn sie still werden. Und immer wieder, immer wieder stellen sie am Ende ihr Licht ins Fenster.

Nachfolgend ein Auszug aus meinen Arbeiten zwischen 2017 und 2021.